Abenteuerreisen - Der Weg an die eigenen Grenzen

Ist der Alltag grau und ereignislos, bieten Abenteuerreisen die Möglichkeit zur Flucht aus der Tristesse. Ganz individuell kann aus einem breiten Spektrum an Möglichkeiten die Reise nach eigenen Vorlieben oder Fähigkeiten geplant werden. Ob mit dem Jeep oder auf dem Mountainbike, mit dem Kanu, Floß oder zu Fuß - das Gefühl, an die eigenen Grenzen zu gehen, ist auf vielfältige Weise erfahrbar. Überall auf der Erde finden sich Landschaften wie die unwirtlichen Felsspitzen der Hochgebirge, endlos scheinende, trockene Wüsten, dichter Dschungel oder einsame Inseln. Diese bieten die Kulissen für einen Urlaub, der mit Herausforderungen, Abwechslung und viel Action in Erinnerung bleiben wird.

Einige der beliebten Reiseziele im Überblick im Überblick:

Die Anden - eines der letzten Abenteuer der Erde

Die Anden sind die längste Gebirgskette der Welt und erstrecken sich auf einer Länge von mehr als 7000 Kilometern entlang der Westküste Südamerikas. Anteil an den Gebirgszügen der Anden besitzen Chile, Argentinien, Bolivien, Peru, Ecuador, Kolumbien und Venezuela. Die Anden sind ein Teil der Kordilleren und erdgeschichtlich betrachtet ein junges Gebirge, entstanden in der Kreidezeit vor zirka 60 Millionen Jahren. Die Anden lassen sich in verschiedene Höhenstufen gliedern. Das flache, "heiße Land" bedecken ausgedehnte Regenwälder, durchzogen von Bananen- und Kakaoplantagen. Höhenlagen bis zu 2000 Metern zählen zum "gemäßigten Land". Im tropischen Bergwald reifen Tabak, Kaffee und Mais. Die meisten Menschen der Anden leben im "kühlen Land", auf Höhen zwischen 2000 und 3500 Metern. Hier gelingt der Anbau von Weizen und Kartoffeln. Rinder werden als Nutz-, Lamas und Alpakas als Haustiere gehalten. Entlang der Baumgrenze weiden Lamas und Schafe. Auf Höhen ab 5000 Meter beginnt das Reich des ewigen Eises.
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Himalaya - Begegnung mit dem Dach der Welt

Auf einer Länge von 2 500 Kilometern erstreckt sich der Himalaya, die größte Gebirgskette der Welt, zwischen Asien und dem nördlichen Indien. Als eines der jüngsten Gebirge der Erde entstand der Himalaya in der Kreidezeit vor zirka 10 Millionen Jahren durch eine Verschiebung der Kontinentalplatten zwischen Asien und Indien. Die Gebirgszüge des Himalaya gewinnen von Süden nach Norden immer mehr an Höhe. Finden sich in der Siwalikkette und dem Vorderen Himalaya noch dicht bewaldete Flächen und eine artenreiche Flora und Fauna, wird das Hoch- und Transhimalaya bereits vom ewigen Eis beherrscht. Im Himalaya befindet sich der größte Gletscher außerhalb der Arktis. Der Siachen Gletscher ist 74 Kilometer lang. Mit dem Jangbe, dem Gelben Fluss oder dem Mekong entspringen einige der größten Ströme Asiens im Himalaya. Anteil am Himalaya besitzen Nepal, Tibet, Bhutan, Indien und Pakistan.
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Lappland, Paradies für Abenteurer

Lappland bietet europaweit die letzte große zusammenhängende Wildnis und eignet sich daher besonders gut für Abenteurer. Sie befindet sich nördlich des Polarkreises und dehnt sich über Norwegen, Schweden und Finnland aus. Diese einzigartige Landschaft bietet Einsamkeit und Ruhe und daher auch vielen Reisenden Wege zu sich selbst. In diesem Gebiet leben sogar noch wilde Tiere, wie Elche, Rentiere, Wölfe oder sogar Bären. Abenteuerlustige können auf einen sehr gut ausgebautes Wanderwegenetz zurückgreifen und bietet daher selbst unerfahrenen Wanderern Möglichkeiten, um in die überwiegend unverfälschte Wildnis eintauchen zu können.
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