Abenteuer im Herz des Amazonas
Flussgigant Amazonas
Ob es sich bei dem Amazonas um den längsten oder doch nur um den zweitlängsten Fluss der Welt handelt, ist strittig. Fest steht hingegen eindeutig, dass der in den peruanischen Anden entspringende Strom der wasserreichste Fluss der Erde ist, da er sechs mal mehr Wasser führt, als das nächste fließende Gewässer in dieser Rangliste. Über den Ursprung des Namen gibt es mehrere Geschichten. Sie reichen von indianischen Stammesnamen über deren traditionelle Bezeichnung für den Fluss, bis hin zu der Annahme, dass die Forscher auf ihrer Expedition indianischen Kämpferinnen begegneten, die sie an Amazonen erinnerten.
Naturgewalt Amazonas
Wenn niedrige Wasserstände und eine Springflut bei Neu- und Vollmond zusammentreffen, kommt es jedes Jahr zwischen Februar und März zu einer Flutwelle, die von der Amazonasmündug im Atlantik aus, einige Kilometer flussaufwärts verläuft. Dieses periodisch auftretende Naturphänomen heißt Pororoca und geht auf die Bezeichnung der Tupi „poroc-poroc“ zurück, die sowohl die Zerstörungskraft als auch den Lärm der Welle beschreibt. Während die Eingeborenen ihre Schäden fürchten, ist diese Welle zu einer Herausforderung für Surfer aus der ganzen Welt geworden. Aber auch sonst gewinnt der Amazonas als Urlaubsziel zunehmend an Bedeutung. Für alle, die vom Abenteuerfieber gepackt werden, sollte jeoch klar sein: Die Reise in den Amazonas führt aus dem Einflussbereich der modernen Zivilisation. Hier läuft der Verkehr nach wie vor hauptsächlich über den Fluss, da die Straßen in der Regenzeit unpassierbar sind und medizinische Einrichtungen sind nur sehr dünn gestreut und meist nicht nach westlichen Standards ausgerüstet.
Der Schoß von Mutternatur im Amazonasdelta
Die größte Magnetwirkung erzielt die geheimnisvolle, einzigartige Flora und Fauna des Dschungels, die weltweit einzigartig ist. Hier herrscht ein faszinierend großer Artenreichtum, der sich allein in den über 3500 Fischarten wiederspiegelt. Das einzigartige Ökosystem ist jedoch sehr anfällig und durch Verschmutzung und Klimaveränderung aus dem Gleichgewicht geraten.
Hinweise für Amazonasabenteurer
Eine Reise ins grüne Herz des Amazonas kann zum unvergesslichen Abenteuer werden. Jedoch sollten vor der Reise einige Dinge beachtet werden: Impungen gegen Hepatits A und B, Malaria und Gelbfieber sollten erfolgen, weshalb Schnellbuchungen am Lastminute Flughafen nicht zu empfehlen sind. Außerdem sollte die Tetanusimpfung aufgefrischt werden. Außerdem ist es ratsam Geld in größeren Städten umzutauschen, da dort die Kurse oft besser sind. Günstig sind auch American-Express, Master- und Visacard, die an vielen Stellen als Zahlungsmittel akzeptiert werden. Auch die Kleidung sollte auf das Urlaubsziel angepasst werden. Empfehlenswert ist leichte Sommerkleidung und ein ausreichender Sonnenschutz.

