Urlaubskredit

Es ist mal wieder Zeit für den Urlaub in schönen Ländern, aber die finanzielle Situation lässt es nicht zu? In solchen Fällen kann der Urlaubskredit helfen. Die beste Lösung für Personen, die zum Beispiel ihren Urlaub für den Mai planen, ihr Urlaubsgeld aus dem Job aber erst im Juli ausgezahlt erhalten, ist dann der Urlaubskredit. Auch um das finanzielle Polster bei längeren Auslandsaufenthalten zu sichern, ist der Urlaubskredit eine gute Möglichkeit.

Viele Reiseanbieter bieten eigene Kredite an oder arbeiten eng mit Banken zusammen. Der Zinssatz liegt häufig nahe den hohen Dispokreditzinsen, deshalb ist es sehr wichtig einen gründlichen Vergleich der verschiedenen Konditionen zu machen. Als Sicherheit wird häufig verlangt eine Restschuldversicherung abzuschließen oder eine Lebensversicherung einzusetzen. Dadurch will sich der Kreditgeber gegen eine unvorhergesehene Zahlungsunfähigkeit des Kreditnehmers absichern. Solch eine plötzliche Zahlungsunfähigkeit kann man zum Beispiel durch einen Verlust des Arbeitsplatzes oder durch den Tod des Kreditnehmers entstehen.

Meist kann der Kreditnehmer die Höhe der Tilgungsraten selbst bestimmen. Es ist sogar eine Laufzeit bis zu 84 Monaten möglich, die durch vorzeitige Umschuldung verkürzt werden kann. Falls der Kreditnehmer eine lange Laufzeit wählt, so ist zwar die monatliche Rückzahlbelastung geringer, doch erhöhen sich dadurch die Kreditgesamtkosten.

Der potentielle Kreditnehmer muss in jedem Fall folgende Voraussetzungen erfüllen:
a. Er muss über einen festen Arbeitsplatz verfügen,
b. Volljährig sein und
c. darf keinen negativen Schufa-Eintrag haben.
Wenn der Antrag online gestellt wird, ist es möglich, neben Wartezeiten für den Termin beim Berater in einer Bankfiliale auch bares Geld zu sparen. Auf dem Online-Wege sind die Konditionen oft günstiger, denn die Bank spart zeitlichen und bürokratischen Aufwand, da der Kreditnehmer zum Beispiel den Antrag selbständig ausfüllt.