Rocky Mountains
Allgemeine Informationen
Die "Rocky Mountains oder kurz die "Rockies" sind ein ausgedehntes Faltengebirge im westlichen Teil Nordamerikas. Das Gebirge erstreckt sich über fast 5000 Kilometer von Mexiko quer durch die Vereinigten Staaten bis Kanada und Alaska. Die Rocky Mountains sind ein Teil der Kordilleren und Heimat des Yellowstone-Nationalparks, dem vermutlich bekanntesten Naturschutzgebiet der Welt. Die größte Erhebung des Gebirges findet sich mit dem über 6000 Meter hohen Mount McKinley in Alaska. Die Bevölkerungsdichte in dem Gebiet ist mit durchschnittlich 4 Einwohner auf einem Quadratkilometer sehr niedrig.
Tourismus in den Rocky Mountains
Die kompletten Rocky Mountains profitieren vor allem vom Bergbau sowie der Tourismusindustrie. Obwohl es nur wenige Städte mit mehr als 50.000 Einwohner gibt, zieht es jedes Jahr tausende Touristen in die Gebirgszüge. Im Sommer sind vor allem die großen Nationalparks, neben dem Yellowstone-Nationalpark gibt es auch noch den Rocky-Mountain-, den Glacier- sowie den Grand-Teton-Nationalpark, beliebte Touristenziele. Auch im kanadischen Teil wurden zahlreiche kleinere Nationalparks angelegt, die aber weniger touristisch sind als das amerikanische Gebiet. In der Sommerzeit finden die Besucher herrliche Wander- und Radwege im gesamten Gebiet der Rocky Mountains. Alleine in der kanadischen Provinz Alberta existieren über 4000 Kilometer befestigte sowie unbefestigte Wege. Viele "Mountain Guides" bieten geführte Ganz- oder Halbtagestouren an, gleichzeitig geben sie auch wertvolle Tipps bei der selbstständigen Planung von Touren. Mit einem gut ausgestatteten Mountainbike ist es auch möglich, sich abseits der klassischen touristischen Pfade zu bewegen und so einzigartige Momente zu erleben. Im Winter dagegen locken die bekannten Skigebiete in Colorado und Utah Besucher in die Rocky Mountains.
Das Klima
In den Rocky Mountains weht ein beständiger Westwind, der dafür sorgt, dass sich die vom Pazifik kommenden Wolken im Gebirge stauen und in Form von Niederschlag entleeren. Das Gebiet ist daher regelmäßig wolkenbedeckt, eine Ausnahme bildet lediglich der "Yellowstone-Nationalpark", in dem es zu wochenlangen Schönwetter-Periode kommen kann. In dem Gebiet lassen sich für die Pazifikküste ungewöhnlich häufige Niederschläge feststellen, während in den hinter den Rockies liegenden "Great Plains" überdurchschnittliche Trockenheit herrscht. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt circa 6°C. Im Hochsommer steigt die Temperatur auf bis zu 30°C, was zu zahlreichen Gewitternn und Waldbränden führt. Im Winter dagegen sind Temperaturen von -20°C keine Seltenheit. Ein besonderes Phänomen ist der als "Chinook" bekanntes Wind, welcher warme Luft vom Pazifik in das Gebiet trägt und so winterliche Temperaturanstiege von bis zu 25°C verursacht.
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